HauserReferent: Fridolin Hauser, Näfels

Menschen pflegen sich, ihre Mitmenschen und ihre Umwelt zu benennen. In geschlossenen Gruppen kreieren sie ihre eigene Sprache. Besonders bei der Namengebung sind sie kreativ. Pfadfinder geben sich Pfadinamen, Studenten Vulgos,  Schüler erfinden für ihre Lehrer „Übernamen“. Als die  Dörfer, in denen man sich kannte, noch geschlossen-überschaubar waren, entstanden Bei-, Zu-, Spott- oder Übernamen, die man nur in Abwesenheit des Gemeinten verwendet.

Fridolin Hauser (Fridli Osterhazy), ehemaliger Gemeindepräsident, sammelte in seiner Heimatgemeinde Näfels während vier Jahrzehnten über 1200 Übernamen und untersuchte sie systematisch nach Herkunft, Bedeutung und Funktion. Er wird daraus Beispiele präsentieren. Im Anschluss ist die Zuhörerschaft eingeladen, Eigenerfahrungen in die Diskussion einzubringen.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr