Vergangene Veranstaltungen

Samstag, 25. November 2017, 13.30 Uhr: Referat von Jan Alexis Glanzmann, Escholzmatt

stalu akt 34 107c7 kleinDer Referent ist Verfasser einer genealogischen Maturaarbeit: "Während meiner Arbeit über Auswanderung erforschte ich damalige Gegebenheiten im Kanton Luzern und im Amt Entlebuch: Beweggründe, Zieldestinationen der Auswanderer und vor allem auch Geschichten verschiedenster Auswanderer und deren Familien. Insbesondere interessierte mich das Schicksal meiner eigenen Familie." 

In seinem Referat wird die Familie Emmenegger, Kurzenbach, Schärlig, Marbach im Vordergrund stehen. Heute wird in der Schweiz die Thematik der Migration sehr kontrovers diskutiert. Und so wird es spannend sein, den Emmeneggers nach La Grange, Illinois und Foster City zu folgen und damit einen Blick ins 19. Jahrhundert zu werfen, als die Schweiz ein Auswanderungsland war.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Vortragslokal in der Universität Luzern, Beginn um 13.30 Uhr

vhs horwEinführungskurs.

Durchführung: Horwer Volkshochschule

Leitung: Markus Lischer

Kursdaten:

Donnerstag, 09. und 16. März 2017, 19.30-21.30, Aula Allmendschulhaus Horw
Samstag, 25. März 2017, 9.00-11.00, Staatsarchiv Luzern

Kosten: Fr. 70.– / 90.–

Altwis Chronik

Samstag, 28. Oktober 2017, 13.30 Uhr: Referat von Alois Hartmann-Strebel, Rothenburg 

Wie erlebte Altwis, das schmucke Weindorf im unteren Seetal, den Ersten und wie den Zweiten Weltkrieg? Warum dauerte es so lange, bis die Schule einen eigenen Sportplatz bekam? Wie kam es, dass die Bürger Jahre brauchten, um über das Schicksal des alten Schulhauses aus dem Jahre 1815 zu entscheiden? Mit welchen Naturkräften hatte das Dorf zu kämpfen? Wie gelang es, die alte Tradition des Weinbaus erneut aufleben zu lassen? Und welche Namen sind immer mit Altwis verbunden? -  Tausend Fragen zu einem kleinen Dorf und einer noch immer selbständigen Gemeinde. In der „Chronik Altwis 1900-1999“ werden sie alle beantwortet, leicht lesbar und reich illustriert. Dazu wird der Autor erläutern, wie er zu dieser Arbeit kam, wie er sie organisierte und warum es nicht ein „übliches Ortsbuch“ wurde.  

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im neuen Vortragslokal in der Universität Luzern, Beginn um 13.30 Uhr

aktuelles sempachEinführungskurs.

Durchführung: Aktuelles Sempach

Leitung: Markus Lischer

Kursdaten:
Mo, 14.11.2016, 19.30–21.30 / Mo, 21.11.2016, 19.30–21.30: Schulhaus Feldmatt, Rain
Sa, 26.11.2016, 09.00–11.00: Staatsarchiv

Kosten: Fr. 80.–

TIntenfass MuseumDottenberg KapelleUnser Ausflug findet am Samstag, 27. Mai 2017 statt. Auf dem Programm steht Adligenswil:

Wir verbringen den Vormittag im Tintenfassmuseum, Mittagessen im Gasthof Rössli, und am Nachmittag besuchen wir die Kapelle Dottenberg.

Die Details zu den Abfahrtszeiten, dem Programm und dem Mittagessen entnehmen Sie bitte dem gedruckten Programm, oder dem elektronischen Programm und der Anmeldung

 

... oder: Über die Notwendigkeit, Quellen kritisch zu vergleichen

22. April 2017, 13.30 Uhr: Referat von Bruno J. Nussbaumer, Thailand

nussbaumerDas Bürgerbuch von Oberägeri, Bd. 1., von ca. 1860 ist ein Auszug des etwas älteren Familienbuchs der Pfarrei. Gleiche Familien sind aber völlig unterschiedlichen Abstammungslinien zugeordnet. An konkreten Beispielen möchte der Referent zeigen, wie wichtig es ist, unterschiedliche Quellen kritisch zu sichten.

Der Referent bietet Gelegenheit, einem unermüdlichen Forscher ein wenig über die Schulter zu gucken. Früchte seines genealogischen Handwerks finden sich auch auf www.nussbaumer-familien.com

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im neuen Vortragslokal in der Universität Luzern, Beginn um 13.30 Uhr

25. März 2017, 13.30 Uhr: Referat von Manuel Menrath, Luzern

mission sitting bullDass heute ein Grossteil der Sioux-Indianer in den USA katholisch ist, geht auf Missionare aus der Zentralschweiz zurück. Der Vortrag zeigt auf, weshalb diese Kirchenleute ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Amerika auswanderten. Zudem geht er der Frage nach, warum sie sich dort im sogenannten „Wilden Westen“ der Indianermission annahmen. Im Zentrum der Ausführungen stehen zwei Weltbilder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der konservative Katholizismus der Missionare und die spirituelle Weltanschauung der Indianer. Beide waren derart verschieden, dass ein gegenseitiges Verständnis praktisch nicht möglich war. Konkret verdeutlicht wird dies an der Beziehung und den zahlreichen Begegnungen zwischen dem in Schwyz geborenen Benediktiner Martin Marty (1834-1896) und dem berühmten Sioux-Medizinmann Sitting Bull (1831-1890). Unermüdlich setzte Marty alles daran, Sitting Bull zum katholischen Glauben zu bekehren. Wie er dabei vorging und ob er schliesslich erfolgreich war, wird im Referat geklärt.

Der Referent hat Geschichte, Philosophie und Religionswissenschaften studiert und arbeitet als Oberassistent an der Universität Luzern. 

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im neuen Vortragslokal in der Universität Luzern, Beginn um 13.30 Uhr

18. Februar 2017, 13.30 Uhr: Referat von Werner Wandeler, Ruswil

ruswil erklaerungKonstantin Siegwart-Müller, Luzerner Schultheiss und Haupt des Sonderbundes, nannte sie «ehrenfeste, wohlhabliche und einflussreiche Bauern», Dr. Jakob Robert Steiger, Freischarenführer und späterer Nationalratspräsident, bezeichnete sie als «guthmütige Tröpfe». Gemeint sind die rund 300 katholisch-konservativen Aktivisten aus dem ganzen Kanton Luzern, die am 5. November 1840 die Ruswiler Erklärung propagierten. Das politische Manifest führte nicht nur zur Gründung des Ruswiler Vereins, Vorgängerorganisation der katholisch-konservativen Partei, sondern hatte weit reichende Folgen für die ganze Schweiz. Die Unterzeichner der Erklärung können grösstenteils identifiziert werden. Damit können auch Luzerner Familienforscherinnen und -forscher nachprüfen, ob ihre Vorfahren rot (konservativ) oder schwarz (liberal) waren. 

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im neuen Vortragslokal in der Universität Luzern, Beginn um 13.30 Uhr