Samstag, 23. Februar 2019, 14.00 Uhr: Referat von Josef Kunz, Muri

Kunz MichaelBruderschaften haben eine jahrhundertelange Tradition, die in die Frühzeit des Christentums zurückreicht. Sie formten und bestimmten nicht nur das kirchliche Leben mit, sondern waren sehr oft auch massgebende Kräfte in dörflichen Gemeinschaften. In der katholischen Innerschweiz gab es im 17./18. Jahrhundert weit über tausend Bruderschaften. 

Was waren aber die Hintergründe, die zu den vielen unterschiedlichen Bruderschaften geführt haben? Welche konkreten Ziele verfolgten diese? Und welche Faktoren führten zu deren Ende? 

Bruderschaften dürften auch für die Familienforschung von grossem Nutzen sein, denn sehr oft werden die Mitglieder, vor allem bei ihrem Tod, in das Buch der Verstorbenen eingetragen. Und da finden sich bei entsprechender Nachforschung Hunderte von Namen, sowohl Frauen wie Männer, die ihren Obolus für ihr Seelenheil Jahr für Jahr entrichtet haben. 

Die Bruderschaften und ihr Wirken sind aber stets im Kontext der jeweiligen Zeitumstände zu verstehen. Darauf wird der Vortrag entsprechend eingehen.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Vortragslokal in der Universität LuzernBeginn um 14.00 Uhr

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